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Christina Kosik - Leber krank
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Christina Kosik - Leber krank

Eigentlich könnte an dieser Stelle statt des Erklärungsversuches in Form eines Pressetextes bloß der Text des Songs angeführt sein.

Erzählen doch die einzelnen Zeilen vieles, aber halt nicht alles ist für uns nachvollziehbar. Doch genau so soll es sein. Christina Kosik stößt uns hinein in den Song, zeigt sich verwundbar und in der Tat entsteht eine Sogwirkung.

Die Singer-Songwriterin lässt dabei tief in ihr Seelenleben blicken. Ungeschminkt. Mäandert kryptisch durch so manches Gewitter im Kopf, lässt ihren Herz- und Kopfschmerz spüren und sagt über ihren jüngsten Song, ‚dass er kein Liebeslied ist, sondern eine Beichte‘.

Im Stakkato haut sie ihre Gefühle und Emotionen raus und kratzt dabei nicht von ungefähr haarscharf an der psychischen Selbstdemontage und sagt “Ich besinge keine gesunde Liebe, sondern das Drama. Die Fehler. Die Nacht, die zu laut war - und das Herz, das trotzdem ja sagt. 

Es ist eine Beichte, abgegeben zwischen Shots, schwankenden Entscheidungen und der Hoffnung, dass Nähe irgendwann nüchtern genauso funktioniert‘.

Dann legt sie noch eins drauf: ‚Es ist der Soundtrack für alle, die sich lieber fallen lassen als festhalten. ” Ein Satz, den ihr auch Iggy Pop ins Stammbuch geschrieben haben könnte.

Christina Kosik, ebenso rotzig wie romantisch unterwegs, will uns eigentlich nur sagen, dass sie so ist wie sie ist und wenn wir ganz genau hinhören, dann entdecken sich viele von uns selbst in den Textzeilen wieder. Ehrlich? Ehrlich! ‚Leber krank‘ – die Gefühle, die Abstürzte, die Schmerzen, das kennen wir doch. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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